Reisebericht
Mirjam Dehles und Stefan Ungerechts

Aktuelle Reise:

 Mit großer Freude dürfen wir mitteilen, 
dass Mirjam und Stefan wieder in Deutschland sind!!!!

 

Frau Dehles studiert Medizin 
und Herr Ungerechts Theologie für das Lehramt. 
Beide wohnen in Aachen.

Am 20. Febr. 2007 machten sie sich von Düsseldorf aus auf die Reise. 
Zuerst ging es nach Arusha in Nordtanzania. Eine Woche Aufenthalt im Bereich von Arusha und Moshi.
Ein Bus der Scandinavia brachte sie nach Dar es Salaam.
Am 02. März 2007 machten sie sich mit dem Zug, der TAZARA, auf nach Makambako.
Sie befinden sich seit 03. März 2007 für ca. 4 Wochen in unserer Partnergemeinde.

Herr Berenick Kihombo, Schatzmeister des Dekanats Makambako hat sie am Bahnhof Makambako abgeholt.
und nach Kitandililo gefahren. Die Straßen sind zur Zeit recht schlecht.
Der Regen der vergangenen Tage hat die unbefestigten Wege sehr stark ausgewaschen.
Sehr tiefe Spurrinnen erschweren die Fahrten.

Mediziner haben nun schon wiederholt die Krankenstation in Kitandililo für längere Zeit besucht.
Neuland wird der Besuch von Herrn Ungerechts für Herrn Pfarrer Chatanda und die Evangelisten sein. 
Eine wunderbare Kombination.

Wir sind schon sehr gespannt wie es weiter gehen wird. 
Welche ersten Eindrücke werden sie uns zusenden?
In welchen Bereichen werden wir dazulernen dürfen?
Bekommen wir dadurch mehr Einblick in die Jugendarbeit der Kirchengemeinde?
Erfahren wir etwas über die Position der Kirche in den Grundschulen und der Mittelschule?

WIR SIND UNHEIMLICH GESPANNT WAS WIR DURCH DIESE REISE ERFAHREN DÜRFEN


Anruf aus Kitandililo am 10. März 2007

Frau Dehles und Herr Ungerechts haben uns nach einer Woche Aufenthalt in Kitandililo folgendes telefonisch mitgeteilt:

  • Der wichtigste Punkt: ES GEHT IHNEN SEHR GUT UND SIE FÜHLEN SICH UNHEIMLICH WOHL.

  • Sie sind im Pfarrhaus bei Familie Chatanda untergebracht.

  • Erste große handwerkliche Aktion an der Kirche: die vor einigen Jahren aus Deutschland gelieferte Glocke wurde angebracht.

Die Kirche von Kitandililo hat die erste Glocke. Sie wurde von Herrn Josef Nebauer aus Langquaid gespendet. Vielen herzlichen Dank dafür!

  • Die Arbeit in der Krankenstation ist ausgesprochen interessant. Herr Dr. Mgaya befindet sich in Dar-es-Salaam. so wird Frau Dehles von der Hebamme und vom Laboranten in die tägliche Arbeit eingeführt. Es ist ihr möglich viel von ihrem medizinischen Wissen in der Krankenstation umzusetzen.

  • Übernächste Woche werden sie eine Reise nach Ilembula unternehmen. Wie lange sie dort bleiben ist noch offen. Hauptpunkt der angestrebten Gespräche mit der Klinikleitung: Die personelle Situation des Krankenhauspersonals in Kitandililo.

  • Herr Ungerechts setzt das Englischprogramm für Erwachsene weiter um. Vorrang hat die Englischschulung für das Personal in der Krankenstation. 

  • Die Bauarbeiten am neuen Kindergarten sind schon sehr weit vorangeschritten. Sie gehen davon aus, dass die Einweihung in den nächsten 2 Wochen erfolgen wird.

  • Nach Auffassung von Frau Dehles und Herrn Ungerechts sollte darüber nachgedacht werden, eine größere Solaranlage bei der Krankenstation zu installieren. Dadurch könnte viel Geld für den Generatortreibstoff gespart werden.


Neueste Nachrichten aus Kitandililo
Anruf von Herrn Kihombo am 18. März 2007:

Es geht Mirjam und Stefan sehr gut. Sie sind nun 2 Wochen in Kitandililo gewesen.

Seit 17. März 2007 sind sie in Ilembula. Schwerpunkt wird die Arbeit im großen Krankenhaus sein.
Wir hoffen, dass auch ein Treffen mit dem Evangelisten und AIDS - Beauftragten der Dekanate bzw. des Krankenhauses,
Herrn Bryceson Mbilinyi möglich ist.
7 Tage werden sie die Klinik und das Dekanat in Ilembula besuchen. Herr Kihombo wird sie zurück nach Kitandililo bringen.

Frau Dehles und Herr Ungerechts erleben dann in Kitandililo die feierliche Einweihung des Kindergartens mit.

Herr Kihombo hat auch mitgeteilt, dass er Mirjam und Stefan am Abend vor der Abreise nach Dar-es-Salaam zu sich in sein Privathaus einladen will. Sicher ein sehr schönes Erlebnis für alle Beteiligten.


Nachricht vom 5. April 2007:
Mirjam und Stefan schreiben in einem kurzen EMail:

".....wir sind wohlbehalten mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf Sansibar angekommen. 
Die Zeit in Kitandililo war echt schön. 
Wir haben letzten Sonntag sogar noch den Kindergarten eröffnen können! 
Natürlich haben wir einiges an Post für Euch mit ...."

Der Kreis hat sich geschlossen, die Reise von Düsseldorf über Arusha, Dar-es-Salaam, Makambako, Kitandililo, Ilembula zurück nach Kitandililo und dann weiter über Dar-es-Salaam nach Sansibar. 
Kurz verschnaufen und der lange Flug über München nach Düsseldorf.

Eine große Reise ist geschafft. 
Doch noch lange werden sie an diesen "Leckerbissen" knappern und manches schwer verdauen.
Unheimlich viele Eindrücke, großen Arbeitseinsätzen. 
Nichtgeahnte Erlebnisse, große Gespräche und nachhaltige und wichtige Diskussionen. 
Erstaunlichen Abläufen und sicher auch schwerer Kost. Das alles steckt in so einer Reise. 
Nun folgt: abwägen, vergleichen, aufarbeiten, Rückschlüsse ziehen.

Bei unserem kurzen Treffen am Flughafen in München durfte ich bereits erahnen, 
welche unterschiedlichsten Dinge Mirjam und Stefan erleben durften 

Wir sind auf Euere Reiseeindrücke gespannt.

Doch vor allem auch in Kitandililo wird viel über diesen Besuch nachgedacht. 
Viel darüber gesprochen. Mit anderen bisherigen Besuchern verglichen. 
Überlegt, welche Anregungen, Wünsche, neue Gedanken im täglichen Ablauf eingebaut, 
umgesetzt werden können / umgesetzt werden sollten. 
.... oder aber in die traditionellen Strukturen nur sehr schwer 
oder ggf. auch überhaupt nicht aufgenommen werden können / aufgenommen werden wollen.
Diese Reise, dieser Besuch ist ein Abenteuer für alle Seiten. 
Auf jeden Fall ist es immer für alle ein Gewinn.

Ich danke Euch für ALLES, was Ihr für uns und unsere Freunde in Kitandililo und Ilembula gemacht habt.
Euer Friedemann 


An dieser Stelle werden in den nächsten Wochen Berichte und Bilder eingefügt.
Bitte besuchen Sie diese Seite und bleiben so auf dem aktuellen Stand.
 

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Pfarrer Carsten Klingenberg
Diakon Robert Stolz

 
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Fax.: 
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