Zwischenbericht von Herrn Christian Pesth   
über ein gemeindliches Projekt in Uhambule (Dekanat Makambako) zum Thema:

Gewinnung von Öl aus den Mapono - Sträuchern

Die Mapono - oder Jatropha - Sträucher lieben warme Gegenden und können auch auf sandigen Böden leben. Seine Blätter und das Öl der Nüsse sind für Mensch und Tier ungenießbar.

Die Gemeinde Uhambule ist reich an hohen Temperaturen, sandigen Böden, schlechten Ernten und armen Leuten.

Bei einem Nachtgespräch während Partnerschaftsreise im Febr.2000 wurde festgestellt, dass Uhambule auch reich an Maponosträuchern ist. So wurden noch in derselben Nacht Überlegungen angestellt,

im Rahmen eines gemeindlichen Projektes zu versuch,

Öl aus den Mapono - Nüssen zu gewinnen und es

für Brennzwecke zu nutzen,

Das Projekt Mapono - Öl war geboren. Das Einverständnis bzw. Mitfinanzierung der Münchner Gemeinde wurde erhofft, was sich auch später als richtig herausstellte.

Schritte zur Verwirklichung

in einer gemeinsamen Fahrt (der Pfarrer aus Uhambule und der Berichterstatter) nach dem 900km entfernten Arusha wurde eine Handölpresse beschafft (Januar 2001),

im laufe des Jahres produzierten die Leute aus Uhambule 2,5 l Mapono - Öl, das auch zwei Münchner im Rahmen ihrer Besuchsreise mitbrachten,

bis zum Versandt der Herbstcontainer, am 26.Okt.2001 waren die ersten Brennversuche mit Lampen abgeschlossen und es konnten vier Lampen bruchsicher in einen Container verstaut werden,

die für die Lampen passenden Brenner mussten noch bis zur Gebrauchsfähigkeit verbessert werden und konnten bei der Besuchsreise im vergangenen Dezember Mr.Ana Kimbala ( der Verantwortlichen für dieses Projekt) mit den entsprechenden Gebrauchsinformationen übergeben werden.

Aussichten, Wünsche

die vier Lampen werden in Betrieb genommen und ersetzen vier Petroleum - Lampen,

wunschgemäß werden Berichte über die Gebrauchsfähigkeit der Lampen erstellt und nach München übersandt,

die Lampen werden weiterentwickelt und von den Menschen in Uhambule angenommen,

nach vorsichtigen Schätzungen verbrauchen die 700 Familien in Uhambule mit mind. 2 Petroleumlampen je Familie, 2000 l Petroleum je Monat und bei ca.0,50 Euro je Liter, sind das rund 1000,--Euro je Monat.

Wenn sich die Maponolampen durchsetzen, könnten die 700 Familien 1000,--Euro pro Monat einsparen und vielleicht mehr als nur zwei Kinder in die Secundaryschool schicken.

Haben Sie weitere Anregungen bzw. Fragen zu diesem Thema, dann wenden Sie sich bitte an 
Herrn Christian Pesth.
Kramerstr. 5
85536 Höhenkirchen

Tel.: 08102-14 91
Fax.: 08102-14 91
EMail Christian Pesth

oder 
Herr Gonscherowski
 

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