Maisrebler
  

Eine der wichtigen Arbeiten der Frauen in Tanzania ist das Rebeln der Maiskolben. Es werden also die Maiskörner von dem getrockneten Maiskolben entfernt. In einem großen Mörser werden die Maiskörner zerstoßen und so Maismehl gewonnen. 

Einige Gemeinden haben schon eine Maismühle. Gegen einen Unkostenbeitrag werden die Maiskörner gemahlen. 

Diese Arbeit kann auf unterschiedliche Art erledigt werden:

  • Die Maiskörner werden mit den blanken Fingern von den Maiskolben entfernt. Das ist die schwerste Arbeit, um später Maismehl zu erhalten.
  • Mit kleinen Metallschabern, die etwa einem Schlagring gleichen, werden die Körner entfernt
  • Die Maiskolben werden in Säcke gesteckt und mit einem Holzknüppel wird darauf geschlagen. 

Die gedrockneten und somit extrem harten Maiskolben werden in Säcke gefüllt und mit einem Stock wird auf die Säcke gedroschen.

 
...doch es gibt auch ein anderes Hilfsmittel:      Der Maisrebler

Auf dem Bild rechts sehen Sie den Maisschaber und  auf dem Bild unten den an einer Holzkiste befestigt der Maisrebler.

Zum Vergleich: links ein Metallschaber mit dem die Körner vom Maiskolben entfernt werden. Daneben der Maisrebler an einer ca. 40 x 40 cm großen Holzkiste
Weitere Informationen über den Maisrebler bekommen Sie u.a. vom Deutsch-Tanzanischen-Freundeskreis e.V München

Mit diesem Gerät werden die Maiskörner von dem Maiskolben entfernt. 
Sicher werden bei dieser Art der Bearbeitung mancher Hausfetzen von den Fingern und der Hand mit abgerieben.

Es gibt die verschiedensten Arten, um den Maisrebler zu befestigen. 

  • Befestigung an eine Holzlatte oder einem Holzbalken..
  • Befestigung auf einem Holzgestell, das auf den Boden gestellt wird.
  • Befestigung an eine Holzkiste.

Die letzte Version der Befestigung hat den Vorteil, dass die Maiskörner in die Holzkiste fallen und leicht in einen Vorratssack gefüllt werden können. 

Eine sehr stabile Holzkiste ist eine mögliche Lösung für eine vernünftige Handhabung. 

Die Kiste sollte eine Größe von ca. 40x40x40cm 
bis maximal 50x50x50 cm haben.

Die Holzkiste sollte eine Größe von mind. ca. 40 x 40 x 40 cm haben.

Eine noch etwas ausgereiftere Art der Befestigung. Durch die hochgezogenen Seitenwände springen nicht so viele Maiskörner aus der Kiste.


Der Maisrebler bei Schnee und Faschingseinsatz:

Durch den Einfüllstutzen werden die Maiskolben in den Maisrebler geworfen.
Durch diese Öffnung werden die Maiskolben in den Maisrebler geworfen. Durch die Kurbel wird die Anpressscheibe bewegt.

Die Feder an der Achse sorgt für eine automatische Anpassung des Maisreblers an die unterschiedlich großen Maiskolben.
 Der Hauptteil des Maisreblers hat innen Züge und Felder. Dadurch erfolgt das Drehen der Kolben in der Längsachse. 
Die Feder an der Kurbelachse sorgt für eine Anpassung an unterschiedlich große Maiskolben. 

Der Maiskolben wird automatisch im Maisrebler umgedreht und so erfolgt ein sehr sauberes Entfernen der Maiskörner
Im Maisrebler wird der Maiskolben automatisch in der Querachse gedreht, so wird der Kolben von beiden Seiten in der Längsrichtungen von den Körnern befreit werden. 

Der Maiskolbenkern wird ausgeworfen, die Maiskörner fallen in die Kiste
Der abgerebelte Maiskolbenkern wird aus dem Maisrebler ausgeworfen. Die Maiskolben fallen in die Kiste.

Dieser Maisrebler ist kein Faschingsscherz, er ist eine große Hilfe für die Frauen.

 

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Bitte wenden Sie sich an das Evang. Luth. Pfarramt Gabrielkirche Ismaning - Rafaelkirche Unterföhring                              EMail des Pfarramts
 
Pfarrer Carsten Klingenberg
Diakon Robert Stolz

 
Dr. Schmitt Str. 10 85737 Ismaning Tel.: 
089 - 96 65 66
Fax.: 
089 - 96 202 567  
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